Great Place to work® - mediX Gruppenpraxis als einer der besten Arbeitgeber in der Schweiz ausgezeichnet

Die mediX Gruppenpraxis in Zürich wurde kürzlich zum besten Arbeitgeber im Bereich Gesundheits- und Sozialberufe gekürt. Im Rahmen des alljährlich vom Beratungsunternehmen "Great Place to Work" durchgeführten Audits hat die mediX Gruppenpraxis nicht nur innerhalb ihrer Branche Rang 1 erreicht, sondern auch verglichen mit anderen Wirtschaftsunternehmen ähnlicher Grösse durchaus ein Spitzenergebnis erreicht.

Die mediX Gruppenpraxis wurde als bester Arbeitgeber 2018 in ihrer Branche ausgezeichnet, weil das Unternehmen aus Sicht ihrer Beschäftigten eine besonders vertrauenswürdige, wertschätzende und attraktive Arbeitsplatzkultur habe, begründet „Great Place to Work“ seinen Entscheid.

Worum geht es bei "Great Place to Work"?

Bewertungsgrundlage bildete eine anonyme Befragung der Mitarbeitenden sowie eine qualitative Beurteilung von Massnahmen der Personal- und Führungsarbeit im Unternehmen durch „Great Place to Work“.

Mit einem umfassenden Fragebogen bewerteten die Mitarbeitenden der mediX Gruppenpraxis anonym Aspekte ihres Arbeitsplatzes wie Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Teamorientierung. Mehr als 80 Prozent aller Mitarbeitenden haben an der Umfrage teilgenommen und ihre Arbeitszufriedenheit sehr hoch bewertet. Fazit: Praktisch alle Mitarbeitenden stehen hinter der Aussage, dass „alles in allem die mediX Gruppenpraxis einen sehr guten Arbeitsplatz bietet."

Mirjam Stalder, medizinische Praxisassistentin bei der mediX Gruppenpraxis, die für das Projekt innerhalb des Unternehmens verantwortlich zeichnete, erklärt das gute Abschneiden der mediX Gruppenpraxis vor allem mit dem geringen Gefälle zwischen Geschäftsleitung und mitarbeitenden ÄrztInnen und medizinischen PraxisassistentInnen, mit der hohen Transparenz im Unternehmen sowie dem aktiven Mitspracherecht der Mitarbeitenden. Sie alle wüssten, dass sie neben einer sinnvollen Tätigkeit auch unternehmensintern etwas bewirken können. Gestärkt werde dies noch durch die Tatsache, dass hinter der mediX Gruppenpraxis kein grosser Konzern oder Investor stehe, sondern dass das Unternehmen einigen der Mitarbeitenden gehöre. Seit kürzerem können sich übrigens nicht nur die ÄrztInnen, sondern alle Mitarbeitende finanziell am Unternehmen beteiligen. Die Strukturen liessen aber offen, ob und wie intensiv sich jemand im Unternehmen engagieren wolle, sagt Stalder.

Wofür steht die Bewertung als bester Arbeitgeber 2018 im Bereich Gesundheits- und Sozialberufe?

«Die Auszeichnung steht für eine Arbeitsplatzkultur, die in besonderer Weise von Vertrauen, Stolz und Teamgeist geprägt ist», sagt Michael Hermann, Geschäftsführer bei Great Place To Work® Switzerland. «Vertrauensvolle Beziehungen am Arbeitsplatz und attraktive Arbeitsbedingungen sind der zentrale Schlüssel für die Motivation und Bindung qualifizierter Mitarbeitenden sowie für den wirtschaftlichen Erfolg und die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen.» Dies gilt in besonderem Masse für den Bereich der Gesundheitsberufe, wo die Suche nach hochqualifizierten Mitarbeitenden besonders kompetitiv ist und wo nur bestens ausgebildete, engagierte und selbständig denkende Mitarbeitende auch bei den Patientinnen und Patienten für das nötige Vertrauen sorgen.

Wie wurde bewertet?

Die Bewertung der Arbeitsplatzqualität der Unternehmen basiert auf den zwei Elementen "Mitarbeitendenbefragung" und "Arbeitsplatzkultur".

Die Auswertung des Mitarbeitendenfragebogens diente der Bestimmung des Trust-Indexes. Sie bietet eine umfassende Standortbestimmung zur von den Mitarbeitenden erlebten Qualität und Attraktivität der Arbeitsplatzkultur eines Unternehmens.

Der Kultur-Audit erfasst einerseits Personalmassnahmen zur Förderung einer mitarbeiterorientierten Arbeitsplatzkultur. Er enthält neben den demographischen Personaldaten beispielsweise auch Angaben zur Lohnstruktur oder zur Weiterbildung. Anderseits werden offene Fragen zu allen relevanten Aspekten der Personalarbeit gestellt, die eine erfolgreiche Arbeitsplatzkultur ausmachen. Dieser Teil war zentral für die Auswertung der Arbeitgeberattraktivität. Denn hier ging es um die Bewertung, wie ein Unternehmen ihre Arbeitsplatzkultur fördert.

Warum eine Sonderkategorie Gesundheits- und Sozialberufe?

Mirjam Stalder erklärt die Sonderkategorie „Gesundheits- und Sozialberufe“ mit dem Umstand, dass die Arbeitgeber in dieser Branche bisher in Bezug auf Arbeitszufriedenheit kaum eine Chance gehabt hätten, einen Spitzenrang bei „Great Place to Work“ zu erreichen, da die Arbeitsbedingungen von den Mitarbeitenden in diesem Bereich bisher generell als weniger gut eingestuft wurden: «Wir sind besonders stolz darauf, dass wir auch ohne diesen Status als Sonderkategorie mit unseren Resultaten bei der Kategorie „Mittelgrosse Unternehmen mit 50 bis 249 Mitarbeitenden“ in die vordersten Ränge gekommen wären.»

Mai 2018

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